{"id":1138,"date":"2014-08-21T21:21:00","date_gmt":"2014-08-21T19:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/?page_id=1138"},"modified":"2014-08-21T22:08:30","modified_gmt":"2014-08-21T20:08:30","slug":"vier-nachrichter","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/?page_id=1138","title":{"rendered":"Vier Nachrichter"},"content":{"rendered":"<p><strong>von Josef Westner<\/strong><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n<div id=\"attachment_1147\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1147\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR1.jpg\" alt=\"ca. 1932, v.l.n.r.: Bobby Todd, Frank Norbert (Norbert Schultze), Helmut K\u00e4utner und Kurd E. Heyne\" width=\"584\" height=\"780\" class=\"size-full wp-image-1147\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR1.jpg 584w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR1-224x300.jpg 224w\" sizes=\"auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1147\" class=\"wp-caption-text\">ca. 1932, v.l.n.r.: Bobby Todd, Frank Norbert (Norbert Schultze), Helmut K\u00e4utner und Kurd E. Heyne<\/p><\/div><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\">Kabarett unterm Hakenkreuz<\/h3>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<strong>Unter dem Blickwinkel \u201eKabarett unterm Hakenkreuz\u201c wird im folgenden Beitrag die Geschichte eines Ensembles betrachtet, das Anfang der 1930er Jahre einen kometenhaften Aufstieg erlebte. Die zwanzig erhaltenen Aufnahmen vom \u201eCommerziellen Tango\u201c \u00fcber das \u201eLied vom nussbraunen M\u00e4dchen\u201c bis hin zur \u201eBallade vom trojanischen Krieg\u201c spiegeln die k\u00fcnstlerische Bandbreite der Gruppe wieder, die im heutigen Sinne kein klassisches Politkabarett brachte, in ihrer Satire aber auch vor politischen Entwicklungen nicht Halt machte. Dass auch Joseph Goebbels herzhaft \u00fcber sie gelacht habe, wie man immer wieder zu lesen bekommt, d\u00fcrfte ein v\u00f6llig abwegiges Ger\u00fccht sein. Wenn, scheint dem Propagandaminister das Lachen irgendwann im Halse stecken geblieben zu sein.<\/strong><\/p>\n<p>Am Ende der so genannten Goldenen Zwanziger Jahre fand in M\u00fcnchen ein Ensemble zusammen, das die Kabarettszene der folgenden Jahre nachhaltig pr\u00e4gen und mitgestalten sollten. Das Seminar des Theaterwissenschaftlers Artur Kutscher, in dem Helmut K\u00e4utner, Kurd E. Heyne und Werner Kleine sich erstmals trafen, hatten vor ihnen auch so namhafte Kollegen wie Bertolt Brecht und Erwin Piscator durchlaufen. Als Studenten Kutschers hatten K\u00e4utner, Heyne und Kleine ihre Experimentierfreude auf den B\u00fchnen schon mehrfach bewiesen, als sie im M\u00e4rz 1930 auf einem Ausflug nach Orange in die Provence den angehenden Zahnmediziner Hans Karl Rohrer kennen lernten. Bobby Todd \u2013 wie er genannt wurde \u2013 befand, \u201edass die Theaterkarriere mehr M\u00f6glichkeiten f\u00fcr seine Komik bot als der Zahnarztberuf\u201c, erkl\u00e4rt Heyne r\u00fcckblickend. So wurden die \u201eVier Nachrichter\u201c, in Anlehnung an die legend\u00e4ren \u201eElf Scharfrichter\u201c um Frank Wedekind, ins Leben gerufen. Am 15. Juli 1930 trat die Gruppe erstmals gemeinsam auf, eine gute Woche sp\u00e4ter feierte das erste abendf\u00fcllende Programm \u201eDie Sonderbar\u201c beim traditionellen Sommerfest des Kutscher-Kreises Premiere. Auftritte im November 1930 in M\u00fcnchen und N\u00fcrnberg ebneten den Weg f\u00fcr eine steile Karriere, die sp\u00e4testens mit dem vierzehnt\u00e4gigen Engagement im M\u00fcnchner \u201eSimpl\u201c Anfang 1931 nicht mehr aufzuhalten war. Die Nachrichter-Revue \u201eHerz-A.G.\u201c wurde geschrieben, erste Platten besungen und ein erster Rundfunkauftritt absolviert. Bereits im September 1931 standen sie \u2013 so die S\u00fcddeutsche Morgenpost \u2013 im Ruf, \u201edie vier popul\u00e4rsten M\u00fcnchner\u201c zu sein (obgleich keiner von ihnen geb\u00fcrtiger M\u00fcnchner war). Mit ihren frischen Ideen, ihrem frechen Humor und ihrem ungezwungenen Auftreten hatten sie ihr vornehmlich junges Publikum im Sturm erobert.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR2.jpg\" alt=\"Vier Nachrichter - 2\" width=\"691\" height=\"921\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1148\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR2.jpg 691w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR2-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als es in Stuttgart im Herbst 1931 zum Zerw\u00fcrfnis mit Mitbegr\u00fcnder Werner Kleine kam, stand au\u00dfer Frage, dass die Gruppe fortgef\u00fchrt werden sollte. In Norbert Schultze fand man geeigneten Ersatz \u2013 zumindest musikalisch geeignet, denn man hatte etwas an seinem zu preu\u00dfisch klingenden Namen auszusetzen: F\u00fcr den werde ihn das Publikum h\u00e4nseln. Kurzerhand wurde aus seinem und dem Namen des Vorbilds Frank Wedekind das Pseudonym Frank Norbert, unter dem Schultze auch die Probevorstellungen in Berlin im Dezember 1931 absolvierte. Noch w\u00e4hrend der Vertragsverhandlungen \u2013 unter anderem mit Werner Finck von der \u201eKatakombe\u201c \u2013 erlebte das neue St\u00fcck der Nachrichter in M\u00fcnchen seine Urauff\u00fchrung. Mit \u201eHier irrt Goethe\u201c persiflierten sie die Konsummaschinerie, die anl\u00e4sslich des 100. Todestages des Dichterf\u00fcrsten angelaufen war. Politisch eckten die Nachrichter damit zum ersten Mal so sehr an, dass ein Lied aus dem St\u00fcck verboten wurde. Die Stuttgarter Polizeibeh\u00f6rden untersagten am 23. Februar 1932 weitere Auff\u00fchrungen des Titels \u201eUfa-M\u00e4nnchens Wachtparade\u201c, in dem Freiherr von Stein im Park von Tiefurt auf Geheimrat Goethe trifft, wie Norbert Schultze die Szene in seiner Autobiographie beschreibt:<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table border=\"0\" width=\"80%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Stein:<\/td>\n<td width=\"85%\">Verzeiht, ich h\u00f6rt Euch deklamieren&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Goethe:<\/td>\n<td width=\"85%\">Ich hatte noch nicht das Vergn\u00fcgen&#8230;<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Stein:<\/td>\n<td width=\"85%\">Schade \u2013 bitte bleiben Sie bedeckt!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Goethe:<\/td>\n<td width=\"85%\">Danke, r\u00fchren! \u2013 Wo gedient?<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Stein:<\/td>\n<td width=\"85%\">Zuletzt bei der UFA!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Goethe:<\/td>\n<td width=\"85%\">Sollte das nicht ein ausgezeichneter \u00dcbergang zu einem neuen Schlager sein?<br \/>\n(Musikeinsatz \u201aHeinzelm\u00e4nnchens Wachtparade\u2019) \u2013 Bitte, Herr Kapellmeister!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Stein:<\/td>\n<td width=\"85%\">Ich war Ulan bei dem vierten Infant\u2019rieregiment<br \/>\nzu Fu\u00df, zu Pferd, zur See.<br \/>\nIch hab\u2019 ein Jahr als Soldat bei der UFA gedient<br \/>\nzu Fu\u00df, zu Pferd, zur See.<br \/>\nUnd die Sonne ging auf hinterm Hugenberg,<br \/>\ndenn die UFA wei\u00df recht gut, was sie tut:<br \/>\nWenn das liebe Milit\u00e4r<br \/>\nim Film nicht mehr w\u00e4r\u2019,<br \/>\ndann verdiente ja die Firma nicht so gut!<br \/>\nDarum hei\u00dft das Losungswort der UFA-Direktion:<br \/>\n\u201aAugen rechts\u2019 \u2013 die ganze Produktion!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th colspan=\"2\">(Girls marschieren herein. Casanova l\u00e4\u00dft es sich nicht nehmen, unvermutet und unmotiviert zu erscheinen und den zweiten Vers zu singen:)<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Casanova:<\/td>\n<td width=\"85%\">Ich war Kosak bei dem vierten roten Garderegiment<br \/>\nzu Fu\u00df, zu Pferd, zur See.<br \/>\nHab\u2019 als Matrose auf der Potemkin gedient<br \/>\nzu Fu\u00df, zu Pferd, zur See.<br \/>\nUnd in Asien, da wurde marschiert und gedreht,<br \/>\ndenn der Sowjet, der wei\u00df recht gut, was er tut:<br \/>\nWenn der b\u00f6se Wei\u00dfgardist<br \/>\nim Russenfilm nicht ist,<br \/>\nja, dann geht der Film im Ausland nicht so gut!<br \/>\nDarum hei\u00dft das Losungswort der Sowjetkommission:<br \/>\n\u201aAugen links\u2019 \u2013 die ganze Produktion!<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<th colspan=\"2\">(Nun ist Goethe nicht mehr zu halten und steuert die dritte Strophe bei:)<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"15%\">Goethe:<\/td>\n<td width=\"85%\">Ich war Edelstatist im EMELKA-Konzern<br \/>\nzu Fu\u00df, zu Pferd, zur See,<br \/>\nspuilte die Deppen, die edlen und besseren Herrn<br \/>\nzu Fu\u00df, zu Pferd, im Schnee.<br \/>\nUnd da haben wir gefensterlt und gesoffen Tag und Nacht,<br \/>\nund da haben wir von Edelmut getroffen Tag und Nacht!<br \/>\nWenn der Heimatfilm nicht w\u00e4r\u2019<br \/>\nund die kurze Wichs nicht mehr,<br \/>\nja, dann ging der deutsche \u201aFuim\u2019 nur halb so gut!<br \/>\nDarum hei\u00dft das Losungswort der Bavaria-Direktion:<br \/>\n\u201aAugen zua\u2019 \u2013 die ganze Produktion!<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR3-1024x581.jpg\" alt=\"Vier Nachrichter - 3\" width=\"700\" height=\"397\" class=\"aligncenter size-large wp-image-1149\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR3-1024x581.jpg 1024w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR3-300x170.jpg 300w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR3.jpg 1170w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Filmauftritt der Vier Nachrichter in \u201ePanzerkreuzer Emden\u201c d\u00fcrfte die Urteile des Liedes durchaus best\u00e4tigt haben. Am 8. April feierte \u201eHier irrt Goethe\u201c seine umjubelte Berlinpremiere, zu der selbst der ber\u00fchmt-ber\u00fcchtigte Kritiker Alfred Kerr seinen Segen gab. Was dann folgte, war ein einziger Triumphzug \u2013 quer durch Deutschland, nach \u00d6sterreich und in die Schweiz. Bis zur letzten Auff\u00fchrung Anfang Februar 1933 hatten die Vier Nachrichter ihren irren(den) \u201eGoethe\u201c mehr als 300 Mal gespielt! Dazwischen lagen erfolgreiche Plattenaufnahmen auf Gloria und Telefunken, unz\u00e4hlige Rundfunkauftritte und nicht zuletzt zwei Besetzungswechsel: Otto Trefzger und Romanus Hubertus sa\u00dfen nacheinander am Klavier, nachdem Norbert Schultze den Posten Mitte 1932 verlassen hatte. F\u00fcr das Publikum dirigierte und begleitete weiter Frank Norbert \u2013 das Pseudonym konnte wohl wegen vertraglicher Verpflichtungen nicht abgelegt werden.<\/p>\n<p>Das neue Programm der Vier Nachrichter, das am 24. Februar Premiere hatte, stand ganz unter dem Zeichen der politischen Entwicklungen, wie Kurd E. Heyne 1955 in einer Rundfunksendung schilderte: \u201eWir nahmen den alten Stoff von des Esels Schatten und ma\u00dfen ihn der Parteipolitik von damals an. Ende Januar 1933 aber war Hitler Reichskanzler geworden. Er sprach gerade im M\u00fcnchner B\u00fcrgerbr\u00e4ukeller, als das Plakat unserer neusten Premiere erschien. Und so prangten an den S\u00e4ulen untereinander der Name \u201aAdolf Hitler\u2019 und der Titel unseres neuen St\u00fcckes \u201aDer Esel ist los\u2019! Diese nicht gerade freund-nachbarliche Zusammenstellung blieb k\u00fcnftig ein Symbol f\u00fcr uns \u2013 als der Reichstag brannte, lie\u00dfen wir unseren Esel los. Obwohl das St\u00fcck in Griechenland und in der Antike spielte, sah das Publikum lauter Parallelen \u2013 und das sollte es auch. Aber Dr. Goebbels sah sie ebenfalls und ihm gefiel das l\u00e4ngst nicht so wie unseren Besuchern, die nun t\u00e4glich zahlreicher wurden und Abend f\u00fcr Abend auf neue Improvisationen \u00fcber die Tagesereignisse warteten.\u201c In Berlin durfte das St\u00fcck Ende April erst nach einer inoffiziellen Vorpremiere f\u00fcr die Zensur auf den Spielplan, wurde aber schon wenige Wochen sp\u00e4ter wieder abgesetzt. Mit einer \u00fcberarbeiteten Fassung ging man am 17. Juni in Leipzig wieder an die \u00d6ffentlichkeit und startete eine neuerlich erfolgreiche Tournee, die das Ensemble unter anderem nach W\u00fcrzburg, Kassel, Hannover, Bonn, Wiesbaden, Darmstadt, Magdeburg, Frankfurt am Main, Mannheim, Koblenz, Dortmund, Mainz, Braunschweig, Hamburg und Breslau f\u00fchrte. W\u00e4hrend der Sommerpause 1933 hatten die Nachrichter wieder einen neuen Frank Norbert gesucht und gefunden: Rolf H\u00e4nsler \u00fcbernahm den Part als Dirigent und Pianist.<\/p>\n<div id=\"attachment_1150\" style=\"width: 936px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1150\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR4.jpg\" alt=\"\u201eDer Esel ist los\u201c, 1933, v.l.n.r.: Frank Norbert (Romanus Hubertus), Helmut K\u00e4utner, Kurd E. Heyne und Bobby Todd\" width=\"926\" height=\"692\" class=\"size-full wp-image-1150\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR4.jpg 926w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR4-300x224.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 926px) 100vw, 926px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1150\" class=\"wp-caption-text\">\u201eDer Esel ist los\u201c, 1933, v.l.n.r.: Frank Norbert (Romanus Hubertus), Helmut K\u00e4utner, Kurd E. Heyne und Bobby Todd<\/p><\/div>\n<p>Versteckte Witze \u00fcber die nationalsozialistische Rassenlehre wurden f\u00fcr die Kabarettisten Anfang 1934 zum Ernst. Man tolerierte gro\u00dfm\u00fctig die \u201ej\u00fcdische Versippung\u201c Heynes, der 1933 eine J\u00fcdin geheiratet hatte. Der im nationalsozialistischen Vokabular so genannte Halbjude Bobby Todd aber musste das Ensemble verlassen, zumindest pro forma. Denn in der ihnen eigenen pragmatischen Art hatten die Vier Nachrichter eine einfache L\u00f6sung gefunden: Todd trat zwar am 21. M\u00e4rz 1934 als Gesellschafter zur\u00fcck, blieb der Gruppe aber als Angestellter erhalten \u2013 er trat weiterhin als Autor und Darsteller in Erscheinung.<\/p>\n<p>Parallel zu den letzten Auff\u00fchrungen von \u201eDer Esel ist los\u201c, liefen die Vorbereitungen eines neuen Singspiels an. Am 4. Mai 1934 \u201ebrachten wir uns drittes St\u00fcck heraus, \u201aDie Nervens\u00e4ge\u2019, eine Parodie auf die Hochflut der Kriminalromane, die unter vielen Erfolgen auch den hatte, dass der Absatz der Detektiv-Schm\u00f6ker enorm stieg. Das St\u00fcck war ganz unverf\u00e4nglich, aber unser Publikum fand wir h\u00e4tten mit der irischen Gro\u00dfmutter vielleicht doch die arische Gro\u00dfmutter gemeint und noch viel schlimmeres. Der Druck wurde t\u00e4glich schwerer und immer mehr Kollegen fielen um. Charakter war so selten geworden, dass sich manche zwei bis drei zulegten, um auf jeden Fall ger\u00fcstet zu sein. Sie handelten klug, denn man findet sie heute vorzugsweise in den besten Positionen wieder\u201c, so Kurd E. Heyne im R\u00fcckblick von 1955.<\/p>\n<p>In der Rolle des Dr. Mabuse war Norbert Schultze zu den Vier Nachrichtern zur\u00fcckgekehrt, w\u00e4hrend Rolf H\u00e4nsler als Kapellmeister das Pseudonym Frank Norbert weiterhin nutzte, bevor er die Gruppe im Juli 1934 verlie\u00df und Schultze seinen alten Posten bis Ende des Jahres wieder \u00fcbernahm. In Willy Sommerfeld fand man schlie\u00dflich einen letzten Frank Norbert, der den Kollegen auch politisch n\u00e4her stand als sein Vorg\u00e4nger. F\u00fcr die Stelle empfohlen hatte ihn sein Braunschweiger Theaterdirektor, der ihn ob seiner offenz\u00fcngigen Regimegegnerschaft gerne anderweitig besch\u00e4ftigt sah. Kritik am NS-Regime wurde zwar nicht offen ausgesprochen, was wohl auch kaum ratsam gewesen w\u00e4re, schwang zwischen den Zeilen aber immer mit. Als man kurz nach der Urauff\u00fchrung der \u201eNervens\u00e4ge\u201c die Paradenummern des St\u00fccks auf Platte bannte, lie\u00df man die dritte Strophe des \u201eChansons vom Aberglauben\u201c vorsichtshalber weg, wie der Text f\u00fcr sich selbst sprechend erkl\u00e4rt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u201eEs gibt viele Leute, die glauben zu meinen,<br \/>\ndie Nachrichter m\u00fcssten politischer sein.<br \/>\nMan kann sich nicht v\u00f6llig der Ansicht verschlie\u00dfen,<br \/>\ndoch liegt es sehr nah, and\u2019rer Ansicht zu sein.<br \/>\nEs gibt Aktuelles in H\u00fclle und F\u00fclle,<br \/>\nich lass mich verleiten, politisch zu sein&#8230;<br \/>\nVielleicht f\u00e4llt mir was ein,<br \/>\nvielleicht f\u00e4llt man auch rein.<br \/>\nIch singe nicht laut, ich sing\u2019 vor mich hin,<br \/>\nnur weil ich so furchtbar \u2013 vorsichtig bin.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_1151\" style=\"width: 665px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1151\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR5.jpg\" alt=\"Bei den Proben zu \u201eDie Nervens\u00e4ge, von hinten nach vorne: Helmut K\u00e4utner, Frank Norbert (Willy Sommerfeld) und Kurd E. Heyne\" width=\"655\" height=\"991\" class=\"size-full wp-image-1151\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR5.jpg 655w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NR5-198x300.jpg 198w\" sizes=\"auto, (max-width: 655px) 100vw, 655px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1151\" class=\"wp-caption-text\">Bei den Proben zu \u201eDie Nervens\u00e4ge, von hinten nach vorne: Helmut K\u00e4utner, Frank Norbert (Willy Sommerfeld) und Kurd E. Heyne<\/p><\/div>\n<p>Nach der Sommerpause 1935 waren nicht nur beim Publikum genug Nerven ges\u00e4gt worden, wie es scheint. Ein Brief Kurd Heynes an Bobby Todd vom Juni 1953 \u2013 hier ausuzgsweise wiedergegeben \u2013 listet die Stationen rund um die Arbeit am neuen St\u00fcck \u201eDer Apfel ist ab\u201c:<\/p>\n<div align=\"center\">\n<table border=\"0\" width=\"80%\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"25%\">27. Juni 1935<\/td>\n<td width=\"75%\">\u201aApfel\u2019 fertig<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">6. Juli<\/td>\n<td width=\"75%\">Ferien<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">27. Juli<\/td>\n<td width=\"75%\">Hinkel beginnt sein Amt als Kommissar zur \u00dcberwachung der Zusammenarbeit von Ariern und Nichtariern, Mischehen etc.<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">10. August<\/td>\n<td width=\"75%\">Ausweisung aus Egern-Rottach<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">26. August<\/td>\n<td width=\"75%\">Unterredung mit Reichsdramaturg Schl\u00f6sser \u00fcber \u201aApfel\u2019<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">27. August<\/td>\n<td width=\"75%\">Auff\u00fchrung des \u201aApfels\u2019 abgelehnt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">29. August<\/td>\n<td width=\"75%\">Anfragen der Theaterkammer und der Genossenschaft wegen Bobby<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">3. September<\/td>\n<td width=\"75%\">Anfrage der Theaterkammer wegen Edith<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">21. September<\/td>\n<td width=\"75%\">Theaterkammer verbietet eine Auslandstourn\u00e9e<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">30. September<\/td>\n<td width=\"75%\">Bescheid der Theaterkammer: Entzug der Konzession<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">1. Oktober<\/td>\n<td width=\"75%\">Kurd erh\u00e4lt Auftrittsverbot<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"25%\">2. Oktober<\/td>\n<td width=\"75%\">Besprechung in Berlin: Bobby und Kurd k\u00f6nnen nicht weiter auftreten. M\u00fcte [Helmut K\u00e4utner] darf. Die Firma NACHRICHTER aufgel\u00f6st.<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der Entzug der Auftrittskonzession kam einem Verbot gleich. Dass die letzte Auff\u00fchrung der \u201eNervens\u00e4ge\u201c vor der Sommerpause in K\u00f6ln auch die letzte der Vier Nachrichter war, hatte niemand geahnt. Die Weiterbesch\u00e4ftigung Bobby Todds und das kompromisslose Festhalten Heynes an seiner Ehefrau Edith hatten die Reaktion der Machthaber wohl ebenso heraufbeschworen wie die nur scheinbar unpolitische Haltung der Gruppe, die es gl\u00e4nzend verstanden hatte, nationalsozialistische Vorgaben zu unterwandern.<\/p>\n<p>Der Weg der einzelnen Nachrichter durch die NS-Zeit war fortan ein sehr unterschiedlicher. Bobby Todd emigrierte noch 1935 und fand in Roms Cinecitt\u00e0 ein leidliches Auskommen. Auch Helmut K\u00e4utner landete beim Film \u2013 jedoch im Deutschen Reich, wo sein Erfolgsweg als Regisseur aber auch nicht durchgehend leicht war: Seine Filme \u201eGro\u00dfe Freiheit Nr. 7\u201c und \u201eUnter den Br\u00fccken\u201c erlebten ihre Urauff\u00fchrung erst nach Kriegsende. Den vielleicht steinigsten Weg hatte Kurd E. Heyne zu bew\u00e4ltigen, dessen jahrelangem Kampf um eine Auftrittserlaubnis kein Erfolg beschieden war. Den Lebensunterhalt seiner Familie bestritt er mit Revuen und Theaterst\u00fccken, die er zum Teil gemeinsam mit Helmut K\u00e4utner verfasste. Der Nachrichter-Kollege sprang Heyne auch bei, als dieser im September 1936 von der Gestapo verh\u00f6rt wurde. Da nach dem Ausschluss aus der Reichstheaterkammer von 1935 im Fr\u00fchjahr 1937 auch die Musik- und die Schrifttumskammer nachzogen, war Heyne jede Arbeitsgrundlage entzogen. Es gelang dennoch, einzelne St\u00fccke wie die Revue \u201eSo leben wir\u201c zu ver\u00f6ffentlichen. In \u00fcberarbeiteter und gek\u00fcrzter Form erlebte auch \u201eDer Apfel ist ab\u201c noch seine Auff\u00fchrung \u2013 am 1. September 1938 im Kabarett der Komiker, unter der alleinigen Autorschaft von Helmut K\u00e4utner. Wenig sp\u00e4ter kam Heyne auf Vermittlung eines ehemaligen Nachrichter-Sekret\u00e4rs am Stadttheater Basel unter, wo im November des Jahres das erste von ihm inszenierte St\u00fcck aufgef\u00fchrt wurde. Bis in Basel eine ausreichende Existenzgrundlage geschaffen war, sollte Ehefrau Edith bei ihren Eltern in N\u00fcrnberg bleiben. Am 9. November 1938, als die Ausschreitungen gegen Juden auch in N\u00fcrnberg eskalierten, wurde die Hochschwangere so schwer misshandelt, dass ihr Sohn sp\u00e4ter behindert zur Welt kam. Der Marsch Norbert Schultzes f\u00fchrte derweil in eine andere Richtung: Er machte sich \u2013 neben seinen Opern \u2013 auch als Komponist von Propagandaliedern wie \u201eBomben auf Engeland\u201c oder \u201eVon Finnland bis zum schwarzen Meer\u201c einen Namen in h\u00f6chsten Kreisen. Im Juni 1941 rief Joseph Goebbels, wie er in seinem Tagebuch ausf\u00fchrlich schildert, einen regelrechten Kompositionswettstreit um ein \u201eneues Russlandlied\u201c zwischen Herms Niel und Schultze aus. \u201eDie von Schultze ist besser\u201c, konstatiert der Propagandaminister und notierte nach der ersten Sendung einen Tag sp\u00e4ter: \u201eUnser Lied gef\u00e4llt \u00fcberall. Es wird ein gro\u00dfer Schlager werden.\u201c Schultze komponierte in den folgenden Jahren, wie Helmut K\u00e4utner sp\u00e4ter urteilte, \u201eeine Menge Dinge, von denen ich lieber w\u00fcsste, dass sie nicht von Norbert Schultze sind, mit dem wir sehr befreundet waren.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem Krieg schrieben Bobby Todd und Helmut K\u00e4utner das einstige B\u00fchnenwerk \u201eDer Apfel ist ab\u201c zum Filmdrehbuch um, das \u2013 trotz der zeitgen\u00f6ssischen Verrisse \u2013 ein sehenswerter Nachklang der Vier Nachrichter wurde. Kurd E. Heyne arbeitete nicht mehr an dem Film mit, war seinen alten Kollegen aber in Freundschaft verbunden. Seine \u201emelankomischen\u201c Worte dar\u00fcber sind zweifellos ein passendes Schlusswort dieses Artikels \u00fcber das Kabarettensemble: \u201eWiedersehen macht Freude, sagt man. Es kommt darauf an, mit wem. Wenn man jemand tausend Jahre nicht gesehen hat, kann er sich inzwischen ver\u00e4ndert haben. Manchmal muss man sich die Hand waschen, nachdem man sie jemand gereicht hat, und wird nach bitteren Erfahrungen vorsichtig. Als ich Helmut K\u00e4utner wiedersah und die ersten Worte mit ihm wechselte, war das ein so begl\u00fcckendes Gef\u00fchl alter Vertrautheit, dass wir beide sagen konnten: \u201aWo sind wir gestern unterbrochen worden?\u2019 Die Jahre der Trennung von 1935 bis 1947 waren \u00fcberbr\u00fcckt; wir sprachen noch dieselbe Sprache. 1935 waren wir in Deutschland \u201aunterbrochen worden\u2019, hier fingen wir wieder an, und der Ton war der gleiche. Als Nachrichter k\u00f6pften wir die Sch\u00e4del, die wir sahen, in der Erkenntnis, dass die L\u00e4cherlichkeit eine furchtbare, t\u00f6dliche Waffe ist. Jahrelang bespielten wir mit unseren eigenen St\u00fccken in gro\u00dfen Tourneen 144 Theater. Dann kam Hitler. Wir hielten den Mund nicht, bis sie uns verboten. Goebbels konnte nicht \u00fcber uns lachen, er nahm unsere T\u00e4tigkeit ernst, von seinem Standpunkt aus mit Recht. Schon lange hatten wir eine Schlinge um den Hals, 1935 zog er sie zu. Das Dritte Reich machte uns mundtot.\u201c<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-1-150x150.jpg\" alt=\"NRLabel 1\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1152\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-1-330x330.jpg 330w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-1.jpg 567w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-2-150x150.jpg\" alt=\"NRLabel 2\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1153\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-2-330x330.jpg 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><a href=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-3-150x150.jpg\" alt=\"NRLabel 3\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-1154\" srcset=\"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-3-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/wp-content\/uploads\/NRLabel-3-330x330.jpg 330w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr align=\"center\" size=\"2\" width=\"100%\">\n&nbsp;<br \/>\n<em>\u00dcber Willy Sommerfeld, der noch mit \u00fcber 100 Jahren als Stummfilmpianist aktiv war, hat Ilona Ziok eine hervorragende Film-Dokumentation mit dem Titel \u201eThe sounds of silents\u201c gedreht, die ich allen Interessierten an dieser Stelle ebenfalls gerne ans Herz lege. Ohne dieses Dokument sowie die umfassende Hilfe zahlreicher Sammlerkollegen, Historiker, Zeitzeugen und Angeh\u00f6riger der Vier Nachrichter w\u00e4re dieser Artikel nicht m\u00f6glich gewesen. Bei ihnen allen m\u00f6chte ich mich herzlich bedanken! Namentlich genannt seien Myriam Abeillon (von CV Films), Helli Bootz, Dr. Reinhard Figge, Tina Keller vom Theater Basel, Dr. Michael-W. Kleine, Prof. Dr. Klaus Kr\u00fcger, Karsten Lehl, Dr. Rainer Lotz, Dr. Torsten Musial vom Archiv der Akademie der K\u00fcnste, Herrn Nickel vom Stadtarchiv Braunschweig, Theo Niemeyer, Henner Pfau, Dirk Schortemeier, Volker Schrewe, Tim Schwabedissen von der Universit\u00e4tsbibliothek Kiel, Doris Sommerfeld, Sebastian Sommerfeld, Matthias Thiel vom Deutschen Kabarettarchiv e.V. sowie Andreas Wellen.<\/em><br \/>\n&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">(Dieser Artikel ist urspr\u00fcnglich im Rahmen der Internetpr\u00e4senz <a href=\"http:\/\/grammophon-platten.de\/page.php?284\" title=\"Die vier Nachrichter\" target=\"_blank\"><strong>Grammophon-Platten.de<\/strong><\/a> erschienen.)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>von Josef Westner &nbsp; Kabarett unterm Hakenkreuz &nbsp; Unter dem Blickwinkel \u201eKabarett unterm Hakenkreuz\u201c wird im folgenden Beitrag die Geschichte eines Ensembles betrachtet, das Anfang der 1930er Jahre einen kometenhaften&hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":42,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1138","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1138","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1138"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1138\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1158,"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1138\/revisions\/1158"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/42"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.comedian-harmonists.net\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1138"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}